Seitdem Fertigteilhäuser sich mit ihrer Gestaltung dem Architektenhaus angenähert haben, erfreuen sich die aus fertigen Bausätzen zusammengefügten vier Wände einer noch größeren Beliebtheit. Mittlerweile gibt es auch unter den Fertighäusern ein sogenanntes Luxussegment. Auch wenn man beim Begriff Fertighaus erst einmal an die typischen Vorstadtsiedlungen denken muss, entstehen Fertigteilhäuser heute auch immer häufiger in Großstädten. Dabei gibt es das charakteristische Fertighaus längst nicht mehr – die stilistische Bandbreite reicht hier von Einfamilienhäusern mit Bauhaus-Charakter bis zu modernen Mehrfamilienhäusern für das urbane Umfeld.

Seitdem Fertigteilhäuser sich mit ihrer Gestaltung dem Architektenhaus angenähert haben, erfreuen sich die aus fertigen Bausätzen zusammengefügten vier Wände einer noch größeren Beliebtheit. Mittlerweile gibt es auch unter den Fertighäusern ein sogenanntes Luxussegment. Auch wenn man beim Begriff Fertighaus erst einmal an die typischen Vorstadtsiedlungen denken muss, entstehen Fertigteilhäuser heute auch immer häufiger in Großstädten. Dabei gibt es das charakteristische Fertighaus längst nicht mehr – die stilistische Bandbreite reicht hier von Einfamilienhäusern mit Bauhaus-Charakter bis zu modernen Mehrfamilienhäusern für das urbane Umfeld.

Typisch Fertighaus

Zu den wesentlichen Merkmalen von Fertighäusern gehört ihre industrielle Vorfertigung. Die Häuser werden aus vorgefertigten Bauteilen zusammengesetzt und erst auf der Baustelle endmontiert. Dabei handelt es sich bei dem Fertighaus keinesfalls um eine moderne Erfindung: schon zu früheren Zeiten wurden Fachwerkbauten aus vorgefertigten Komponenten zusammengesetzt. Der Fertighaus-Boom begann in Deutschland in den 1950er-Jahren mit Stahlfertigbauten und in dieser Epoche beliebten Bungalows. Auch in den 1960er-Jahren entschieden sich viele Bauherren für ein schnell zu montierendes Fertigteilhaus. Das Fertigteilhaus wird entweder in Leichtbau- oder Massivbauweise errichtet, wobei Massivhäuser hier einen deutlich geringeren Anteil ausmachen. Als bevorzugte Bauform für Fertighäuser hat sich die sogenannte Holzbauweise durchgesetzt. Auch Blockhäuser gehören zu den Fertigteilhäusern. Diese in Skandinavien beheimateten Häuser werden aus miteinander verzahnten Stämmen zusammengesetzt.

Vorteile von Fertigteilhäusern

Ein wesentlicher Vorteil des Fertighauses ist seine kurze Bauzeit. Alle Teile werden als werksseitig vorgefertigte Komponenten angeliefert und auf der Baustelle montiert. Diese Bauweise ermöglicht eine klare Preisgestaltung und die Einhaltung von Terminen. Preislich günstiger als ein Massivhaus sind Fertigteilhäuser aber nicht in jedem Fall. Ein Vorteil des vorgefertigten Hauses ist auch die Möglichkeit einer Besichtigung vorab. Vielerorts können sich interessierte Bauherren verschiedene Musterhäuser ansehen.

Nachteile von Fertigteilhäusern

Ein Fertighaus kann als Typenhaus aus einer Fertigung in Serie günstiger sein als ein Architektenhaus. Allerdings werden die meisten Fertighäuser heute ebenfalls individuell geplant und kosten damit mehr als ein Typenhaus aus dem Katalog. Wer seinen Traum vom Eigenheim möglichst günstig realisieren möchte, ist mit einem Typenhaus jedoch gut beraten und kann die finanziellen Belastungen durch die Vorfertigung gut kalkulieren. Der Schallschutz von Fertigteilhäusern ist dem von massiven Bauten in der Regel unterlegen. Heute werden Fertighäuser meistens zu einem Grundpreis verkauft, in dem vertraglich vereinbarte Bauleistungen enthalten sind. Das Fertighaus verliert im Schnitt schneller an Wiederverkaufswert als ein individuell geplantes Massivhaus, wobei die Wertentwicklung auch von anderen Faktoren abhängig ist – zum Beispiel der Lage.

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