Lupe auf Zeitungsauschnitten, Rubrik Bauen und Wohnen mit Inseraten

Wenn Sie sich entschieden haben eine Eigentumswohnung zu kaufen, sollten Sie einige Punkte beachten. Denn schließlich ist dies keine besonders günstige Anschaffung, sodass genau überlegt werden sollte.

Lage und Umfeld

Die Lage spielt bei dem Kauf einer Eigentumswohnung eine sehr wichtige Rolle. Denn sie hat einen erheblichen Einfluss auf den Preis. Zudem lässt sie sich nicht, wie viele andere Punkte, verändern und bleibt immer gleich. Daher sollte zum Beispiel auf die Verkehrsanbindung, die Lärmkulisse und auf die Entfernung zu Schulen und Kindergärten geachtet werden. Erkundigen Sie sich bei anderen Nachbarn über den Ruf des Viertels und fragen Sie nach eventueller Kriminalität. Wenn sich in dem Haus noch weitere Wohnparteien befinden, können die Anwohner über die Qualität des Hauses befragt werden.

Sehr wichtig - die Besichtigung

Es versteht sich von selber, dass eine Wohnung vor dem Kauf besichtigt werden sollte. Denn hierbei können eventuelle Mängel festgestellt werden, die der Verkäufer noch beheben muss. Wenn er dies nicht tut, sollten Sie auf den Kauf verzichten. Es soll tatsächlich Kapitalanleger geben, die die Objekte nicht selber besichtigen. Ihnen reicht es aus, Bilder und Projekte zu betrachten. Davon ist allerdings abzuraten, da auf diesen natürlich nur die besten Seiten der Wohnung dargestellt werden. Kein Verkäufer wird in solchen Prospekten Mängel abbilden, da er die Wohnung dann sicherlich nur sehr schwer verkaufen kann. Wenn Sie schon einmal vor Ort sind, kann es Sinn machen, die Protokolle der Eigentümerversammlungen durchzulesen.

Mietpreise vergleichen und an die Erwerbsnebenkosten denken

Bevor Sie eine Wohnung kaufen, sollten Sie die Mietpreise der unterschiedlichen Angebote miteinander vergleichen. Informieren Sie sich auch über den aktuellen Mietspiegel und die Mietobergrenze. Wichtig ist auch, dass Sie die Erwerbsnebenkosten beachten. Hierbei sollten Sie mit realistischen Werten kalkulieren. Informieren Sie sich über das Wohngeld, dass auf Sie als neuen Eigentümer zukommen würde. Zudem sollten Sie wissen, wie hoch die sogenannte Instandhaltungsrücklage, die Verwalterkosten, die Grunderwerbssteuer und die Notarkosten ausfallen.

Mehrere Finanzierungen vergleichen und die Verträge von einem Experten prüfen lasse

Um nicht unnötig viel Geld bezahlen zu müssen, sollten Sie mehrere Finanzierungen miteinander vergleichen. Hierbei gilt es unter anderem auf die Zinshöhe, die Länge der Zinsbindungsfrist und eine eventuelle Möglichkeit von Sondertilgungen zu achten. Bevor Sie den Kaufvertrag unterschreiben, sollten Sie diesen von einem Experten, wie zum Beispiel einem Rechtsanwalt, prüfen lassen. Dadurch werden keine versteckten Klauseln übersehen und Sie können einen Fehlkauf vermeiden.

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