Die sommerliche Hitze befindet sich aktuell noch auf ihrem Höhepunkt. Jedoch wird dies natürlich nicht so bleiben. Schon in einigen Wochen ist die Zeit gekommen, in der die Heizung wieder aufgedreht wird. Natürlich soll diese dann ohne Probleme auch funktionieren. Damit dies der Fall ist, sollten ein Check-up und die jährliche Wartung bereits jetzt erfolgen. Nur so kann vermieden werden, dass im Herbst einige unangenehm kalte Tage überbrückt werden müssen.

Es kann sich auch finanziell lohnen, bereits jetzt an den Winter zu denken. Wird mit ausstreichendem Vorlauf geplant, können beispielsweise wesentlich mehr Angebote eingeholt und verglichen werden. So ist es einfacher, das für sich günstigste zu ermitteln. Ein Check-up umfasst das komplette Heizungssystem und überprüft dabei, ob das Zusammenspiel der Einzelteile reibungslos abläuft. Dies geschieht, unter anderem über den hydraulischen Abgleich. Dabei benötigt jeder Wohnraum eine bestimmte Wärmeleistung. Diese ist abhängig von der Größe, dem Schnitt und der Isolierung des Raumes. Nur so kann die perfekte Vorlauftemperatur und die dafür anfallende Menge an Wasser bestimmt werden.
Die Wassermenge bestimmt wiederum wie viel Leistung die Pumpe aufbringen muss. Diese Abstimmung ist besonders wichtig, da ansonsten die komplette Heizungsanlage nicht einwandfrei funktionieren kann. Durch einen perfekten Abgleich kann erreicht werden, dass die Leistung der Heizung in allen Räumen gleich ist. Dadurch wird wiederum verhindert, dass die Bewohner in einzelnen Räumen die dort vorhandenen Heizungen stärker aufdrehen müssen, um den Raum zu erwärmen. Dies lässt die Heizkosten rapide ansteigen.

Gründe für zu hohen Verbrauch

Ist die Heizung falsch eingestellt, kann dies schnell erkannt werden, an den Geräuschen, die sie verursacht. Ein lautes Pfeifen oder Gluckern deutet auf Unstimmigkeiten hin. Im Zuge des Check-ups können außerdem Sollwerte und automatische Absenkungen eingestellt werden. Letzteres wäre beispielsweise für den Nachtbetrieb sehr ratsam, da zu hohe Temperaturen die Schlafqualität erheblich beeinflussen. Ein Wechsel der Heizungspumpe wird häufig empfohlen. Die Pumpe hat die Aufgabe das erhitzte Wasser, durch die Rohre in die Heizkörper zu transportieren. Durch jahrelangen Verschleiß kann dies teilweise nicht mehr ermöglicht werden. Die Effizienz beginnt darunter zu leiden. Ebenso wirkt sich dies nachteilig auf den Stromverbrauch aus. Kostensparender ist es deshalb meist, in eine neue Pumpe zu investieren.

Mangelnde Wartung kann teuer werden

Neben der Pumpe sind auch der Kessel und Brenner regelmäßig einer Wartung zu unterziehen. Das gleiche gilt auch für Filtereinsätze und Düsen. Besonders bei diesen Teilen handelt es sich um Komponenten der Heizungsanlage, die einem starken Verschleiß ausgesetzt sind. Sind sie nicht mehr voll funktionsfähig, ergeben sich nicht nur finanzielle Nachteile, sondern auch eklatante Sicherheitsrisiken. Ein regelmäßiger Wechsel wird deshalb empfohlen.

Der Ölkessel sollte hingegen regelmäßig gereinigt werden, da dieser über die Jahre stark verschmutzt. Hier kann schon eine hauchdünne Schicht aus Ruß den Verbrauch an Öl merklich ansteigen lassen. Wer lange etwas von seinem Öl haben möchte, lässt somit den Ölkessel während der Wartung reinigen.

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