Kritiker der These, eine eigene Immobilie ist gut geeignet als Vorsorge im Alter, entgegnen nun, dass Aktien ebenfalls gut geeignet sind, ein finanzielles Polster im Alter anzulegen. Dabei wird oftmals außer Acht gelassen, dass Aktien auch damit verbunden sind, dass Sie Ihr gesamtes Geld verlieren können.

Nach den Börsenturbulenzen des vergangenen Jahres, wo der Deutsche Leitindex DAX bis zu 1/6 seines Wertes verlor, wird diese These erneut bestätigt. Grundsätzlich benötigt derjenige, der auf Aktien zur Vorsorge im Alter setzt, relativ gute Nerven und einen langen Zeithorizont. Wer kurzfristig etwas Geld für den Ruhestand verdienen möchte, sollte sich eine andere Möglichkeit überlegen.

Nachfrage nach Wohnraum konstant hoch

Aktien haben den Nachteil, dass diese relativ volatil, das heißt schwankungsanfällig, sind. Die Altersvorsorge mithilfe von Immobilien dagegen ist weniger spannungsvoll. Dies liegt daran, dass es eine konstante Nachfrage nach Immobilien gibt. Gerade in Großstädten und Städten mit einer Universität oder Fachhochschule, sowie im benachbarten Umland, gibt es immer Studenten, die auf der Suche nach einer Wohnung sind. Die Anzahl der Wohnung - suchenden übersteigt dabei das Angebot um ein Vielfaches, oftmals werden einheitliche Besichtigungstermine zu einem Massenevent mit mehreren 100 Interessenten. Darüber hinaus werden auch Immobilien am Rande der Großstadt immer beliebter. Gerade Familien, die sich mit der Familienplanung beschäftigen, wird das Land immer attraktiver, da hier die Gefahren geringer sowie die persönliche Atmosphäre, wo der Nachbar zum Freund und nicht zum unbekannten Wesen wird, besser sind. Aufgrund der hohen Nachfrage, sowohl in der Stadt, als auch auf dem Land, steigt der Wert der Immobilien.

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