Wer eine Immobilie kauft, muss auch die notwendigen Steuer dafür bezahlen. Dennoch gibt es Tipps, wie sich die Steuerschuld mindern lässt.

Einige der Kosten können vom Finanzamt zurückgeholt werden. Unter anderem spielen Instandhaltungsrücklagen oder Handwerkerrechnungen eine wichtige Rolle. Damit Steuern gespart werden können, muss meist nur ein kleiner Umweg gemacht werden.

1) Vergleich der Steuer-Sätze

Grundsätzlich muss beim Kauf einer Immobilie Grunderwerbssteuer gezahlt werden. Die Höhe unterscheidet sich vom jeweiligen Bundesland. Oftmals lohnt es sich paar Kilometer weit zu suchen.

2) Verträge trennen

Wer erst nach dem Kauf des Grundstückes den Vertrag zum Hausbau abschließt, muss nur die Grunderwerbssteuer vom Kaufpreis des Grundstückes zahlen. Dabei benötigt es eine eindeutige Trennung zwischen Grundstückskauf und Bauvertrag. Zusätzlich dürfen Verkäufer als auch Bauunternehmer nichts miteinander zu tun haben. 

3) Herausrechnung von beweglichen Gütern

Bewegliche Güter sind beispielsweise die Einbauküche oder die Markisen an der Dachterrasse. Beim Kauf einer Immobilie sollten diese aus dem Kaufpreis herausgerechnet werden. Insbesondere empfiehlt sich deren Auflistung mit ihren Wert beim Notarvertrag. Dadurch kann der Besitzer Grunderwerbssteuer sparen.

4) Rücklagen aus Instandhaltung gesondert ausweisen

Insbesondere beim Kauf einer gebrauchten Eigentumswohnung muss der neue Eigentümer die Instandhaltungsrücklage auflösen. Das ist gesetzlich vorgeschrieben. Um Steuern zu sparen, sollten die Rücklagen im Kaufvertrag gesondert ausgewiesen werden.

5) Kosten des Handwerkers geltend machen

Handwerker werden für unterschiedliche Arbeiten benötigt. Ihre Leistung kann in der Steuererklärung geltend gemacht werden. Bis zu 20 Prozent der Handwerkerleistungen lassen sich von der Einkommenssteuerschuld abziehen.

Berücksichtigung der Wohn-Riester-Beiträge

Beim Immobilienkauf können die Besitzer ihre Wohn- und Riester Beiträge in ihre Steuererklärung eintragen. Tilgung werden bis zu einem Betrag von 2100 Euro jährlich akzeptiert. Die daraus entstehenden Aufwendungen können als Sonderausgabenabzug geltend gemacht werden. Zusätzlich lässt sich die Steuererstattung als Sondertilgung nutzen. Das funktioniert aber nur, wenn der Darlehensvertrag gewisse Sondertilgungen vorsieht.

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