Wer mit seiner vermieteten Eigentumswohnung eine attraktive Rendite erzielen will, muss vor allem zwei Situationen vermeiden: Leerstand und Mieter, die ihren Zahlungsverpflichtungen nicht mehr erfüllen. In beiden Fällen bleiben die Mietzahlungen aus, womit auch die Finanzierung ins Wackeln geraten kann, wenn die Miete fest zur Tilgung der Raten einkalkuliert wurde. Mittlerweile werden für Vermieter aber auch Versicherungen angeboten, die einen Mietausfall abdecken. Einen sicheren Schutz vor Leerstand gibt es jedoch nicht: hier kommt es wesentlich auf die Lage des Objektes an.

Versicherung gegen Mietausfall

Einen Mietausfall möchten Vermieter in jedem Fall vermeiden. Deshalb fühlen Vermieter ihren Mietinteressenten mittlerweile ganz genau auf den Zahn und fordern vorab aktuelle Einkommensnachweise und eine Bonitätsauskunft an. Kommt es dennoch zu einem Mietausfall, bleiben Vermieter nicht selten auf ihren Kosten sitzen. Als Absicherung für einen Mietausfall werden heute jedoch Versicherungen angeboten, die diese Rückstände, entgangene Zahlungen und Renovierungskosten abdecken. Wer sich als Vermieter für eine solche Police interessiert, sollte sich die Konditionen jedoch genau anschauen, da oft nur die Rückstände einiger Monate abgedeckt werden. Grundsätzlich sollten Vermieter immer eine Kapitalreserve haben, die einen Ausfall der Miete bis zu einem Jahr abdeckt. Eine Versicherung gegen Mietausfall bietet hier eine zusätzliche Absicherung, kann aber bis zu fünf Prozent der Jahresmiete kosten.

Leerstand vermeiden

Eine Immobilie, die sich nicht oder nur schwer vermieten lässt, kann für Vermieter richtig ins Geld gehen. Insbesondere dann, wenn es sich um ein finanziertes Objekt handelt. Wer seine Eigentumswohnung oder ein Einfamilienhaus vermieten möchte, sollte daher in eine gute Lage investieren, damit das Problem Leerstand gar nicht erst auftritt. Eine gute Lage zeichnet sich für Vermieter vor allem dadurch aus, dass es in der Gegend mehr Mietgesuche als Wohnungsangebote gibt. Eine gute Lage zahlen Immobilienkäufer jedoch mit. Ein Kauf in Gegenden mit hohem Leerstand lohnt sich hingegen kaum, außer zur Selbstnutzung. In Gegenden mit hohen Leerständen sind auch die Mieten niedrig, womit sich häufig kaum Renditen erzielen lassen, wenn das Objekt nicht außerordentlich günstig erworben wurde. Um einen Leerstand zu vermeiden, sollten Käufer heute auch auf Kleinigkeiten achten, zum Beispiel den vorhandenen Breitbandanschluss. Wo kein Internet anliegt, ziehen Mieter oft nicht mehr ein, auch wenn die Wohnung noch so schön ist. Ein wichtiges Mietkriterium ist und bleibt auch die zur Wohnung gehörende Parkfläche. Wer in seine Wohnung zusätzlich investiert und beispielsweise eine Einbauküche einbaut, punktet bei potentiellen Mietinteressenten zusätzlich.

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