Rauchmelder in Rauch löst Alarm aus, rote Warnleuchte brennt

Sie als Hausbesitzer und Vermieter sind verpflichtet, Rauchmelder in Ihren Immobilien anzubringen. Der folgende Text beschreibt, was Sie hierbei beachten müssen.

Was geschieht, wenn die Rauchmelder-Pflicht missachtet wird?

Einige Rauchmelder anzubringen kostet nicht viel Geld und ist auch nicht mit besonders viel Arbeit verbunden. Daher gibt es eigentlich keinen Grund darauf zu verzichten. Wenn Sie es dennoch tun und dann etwas passiert, kann es kritisch werden. Brennt die Wohnung, verstoßen sie gegen die Bauordnung und das kann ein strafrechtliches Verfahren bedeuten, insbesondere dann, wenn ein Mieter verletzt wurde. Infolgedessen könnten Ihre Hausrat- und Wohngebäudeversicherungen Ihnen die Leistungen kürzen. Denn Sie haben sich nicht an die gesetzlichen Bestimmungen gehalten.

Wer trägt die Kosten für die Rauchmelder?

Sie als Wohnungsbesitzer müssen die Montage und auch die Instandhaltung der Rauchmelder übernehmen. Sofern Sie allerdings im Mietvertrag eine entsprechende Klausel integriert haben, können Sie die Kosten auf die Mieter umlegen und über die Nebenkosten abrechnen.

Worauf sollten Sie bei dem Kauf eines Rauchmelders achten?

Im Handel können Sie unterschiedliche Rauchmelder erwerben. Da diese unter Umständen Leben retten können, sollten Sie bei dem Kauf auf Qualität achten. Wichtig ist, dass das GS-Zeichen (geprüfte Sicherheit) und das VdS-Prüfsiegel vorhanden sind. Ist zusätzlich auch noch ein "Q" zu erkennen, handelt es sich um sehr hochwertiges Gerät. Dieses eignet sich in der Regel ideal für den Langzeiteinsatz. Die vorhandenen Batterien können bis zu zehn Jahre halten.

Wo sollten die Rauchmelder angebracht werden?

Laut der Feuerwehr sollte pro Etage mindestens ein Rauchmelder angebracht werden. Besser ist es allerdings, in jedem Raum einen solchen zu installieren, ausgenommen Küche und Badezimmer. Besonders wichtig sind die Schlafbereiche und Flure. Idealerweise werden die Rauchmelder mittig an der Decke angebracht. Seit einiger Zeit sind nun auch Funk-Rauchmelder erhältlich, die sich drahtlos vernetzen lassen und einen eventuellen Alarm weiterleiten. Dadurch lösen alle angebrachten Melder gleichzeitig aus, sodass der Mieter ideal gewarnt wird. Zudem werden auch die Nachbarn auf den Alarm aufmerksam und können Hilfe holen.

In der Küche sollten es spezieller Hitzemelder sein

Küchen und Badezimmer müssen nicht mit einem Rauchmelder ausgestattet werden. Denn hier entwickeln sich regelmäßig Dämpfe, die Fehlalarme auslösen können. Wer sich gegen einen Brand in diesen Räumen absichern will, sollte ein geeignetes Meldegerät installieren, zum Beispiel unter der Dunstabzugshaube.

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