Noch nie war der Weg in eigenen vier Wände so einfach wie derzeit. Im Folgenden erläutern wir Ihnen 5 Gründe, warum es immer mehr Mieter in ein Eigenheim zieht und auch Sie die Möglichkeit nutzen sollten.

1. Der Trend hin zur Negativzinspolitik

Die von der Europäischen Zentralbank seit nunmehr sieben Jahren andauernde Verfolgung der Niedrigzinspolitik, sorgt bei dem Großteil der Sparer für Unbehagen. Das ökonomische Wachstum stagniert und auch die Inflation hinkt den Erwartungen deutlich hinterher. Die glorreiche Idee, zukünftig die Einführung eines Negativzinses anzuvisieren, schränkt die Mentalität der Deutschen, Rücklagen auf Sparkonten zu bilden stark ein. Einzig allein der Staat profitiert von einem niedrigen Leitzins der EZB. Statt Zahlungen auf Bundesanleihen zu leisten, erhält er mittlerweile Geld von entsprechenden Käufern als Geschenk.

2. Der Staat macht Schulden – Tun Sie es ihm gleich!

Während das Modell des traditionellen Sparers ins Wanken gerät, bieten sich einem ganz neue Möglichkeiten. Während der Hauskauf früher als Konsumschulden deklariert worden sind, handelt es sich in Zeiten des niedrigen Leitzinses um Investitionsschulden. Der Unterschied zwischen den beiden Verbindlichkeiten liegt in der ökonomischen Vertretbarkeit begründet. Das bedeutet Folgendes: Die Aufnahme eines im unteren Bereich liegenden sechsstelligen Darlehens mit festgeschriebenen Zinsen über drei Jahrzehnte sowie einer Tilgung im Ganzen, sorgt konkreten Fall für eine monatliche Tilgungsrate in Höhe von 400 bis 600 Euro. Zwar haben die Mietpreise zum derzeitigen Zeitpunkt den Höchststand erreicht, sodass viele Mietobjekte leer stehen – mit einem Rückgang hinsichtlich des hohen Mietzinses ist vorerst nicht zu rechnen. Dementsprechend rangiert die in diesem Zusammenhang stehende Kaltmiete weiterhin auf einem hohen Plateau. Die Kombination aus Eigenkapital und Niedrigzinspolitik lässt den Traum vom Eigenheim auf Pump als sinnvolle Investition näher rücken.

3. Lage, Lage, Lage

Diese häufig von Maklern verbalisierte Botschaft erscheint in Bezug auf den momentanen Kapitalmarkt recht stimmig zu sein. Die steuerliche Geltendmachung von Tilgungsraten sowie das Absetzen von Handwerksdienstleistungen für das Eigenheim, sorgen natürlich für nicht unbeachtliche Vorteile. Das Prinzip ist einfach: Entschuldung des Grundvermögens führt zur Steigerung des eigenen tatsächlichen Vermögens. Erfolgt der Kauf der eigenen Immobilie in einer lukrativen Gegend, also nicht gerade in der Pampa, können Eigenheimbesitzer an den Wertsteigerungen partizipieren. Dies gilt natürlich nur für die Realisierung eines Wiederverkaufs. Im Vergleich zu konservativen Anlagemethoden am Kapitalmarkt, wie beispielsweise Anleihen oder Tagesgeldkonten, lassen sich so durchaus ansprechende Renditen erzielen. Die Zeit des Handelns ist jetzt. Wer weiterhin wartet, muss damit rechnen, dass er den Renditezug hinterher sieht. Begründet liegt dies vorwiegend in den stetig steigenden baulichen Kosten in attraktiven Städtelagen.

4. Die zusätzliche Komponente der Wohnungsnot

Durch den Rückgang der Geburtenrate sinkt unsere Bevölkerung in Deutschland stetig. Jetzt könnte zunächst der Eindruck erweckt werden, dass sich dieser Faktor positiv auf die vielen Wohnungssuchenden auswirkt. Unter Betrachtung der Tatsache der steigenden Zuwanderung ist dies aber nicht der Fall. Für die Bevölkerungsrate, aber auch für unsere kulturelle Vielfalt liegt in der Zuwanderung durchaus ein Mehrwert begründet. Hinsichtlich des zur Verfügung stehenden Wohnraums handelt es sich allerdings um einen gravierenden Einschnitt. Für immer mehr Menschen, die gerade in beliebten Regionen auf der Suche nach adäquaten sowie bezahlbaren Wohnraum sind, wird es immer weniger Möglichkeiten geben, diesen auch zu finden. Das Resultat ist die Wohnungsnot. Besorgen Sie sich daher rechtzeitig eigenen Wohnraum, um dem Dilemma entgegenzuwirken.

5. Konditionen für Baukredite so günstig, wie noch nie

In renommierten Gegenden sind fünfzigprozentige Wertsteigerungen in den letzten 6 Jahren keine Seltenheit gewesen. Unter statistischer Berücksichtigung beeinträchtigt dies die Erschwinglichkeit von Immobilien für die deutschen Bundesbürger im Gros aber nicht. Im Gegenteil: Niedrige Baukreditzinsen, Steigerung des relativen Einkommens und geringe Tilgungsraten stehen für die Realisierung eines Eigenheims. Kurzfristig werden Immobilienkäufer – aufgrund der Baunebenkosten (Maklercourtage, Notargebühren sowie Steuer für den Grunderwerb) – die Entlastung nicht gleich bemerken; auf längere Sicht hingegen werden sie von dem zentralen Faktor niedriger Baukredite profitieren können.

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