Ein Hauskauf ist für die meisten Menschen eine Sache fürs Leben. Entsprechend gut durchdacht und geplant sollte der Kauf einer Immobilie sein – egal, ob diese für den Eigenbedarf oder zur Vermietung vorgesehen ist. Wir haben die fünf besten Tipps für den Immobilienkauf zusammengestellt.

Der finanzielle Aspekt

Dass ein Interessent eine Immobilie vollständig aus dem eigenen Ersparten finanzieren kann, ist äußerst selten. Meist ist ein Darlehen von der Bank erforderlich. Grundsätzlich gilt: Je mehr Eigenkapital vorhanden ist, desto günstiger sind oft die Konditionen. Empfehlenswert sind mindestens 20 Prozent Eigenkapital und ein sicherer Job, um den Kredit zurückzahlen zu können. Auch Förderungsmöglichkeiten sollten bedacht werden.

Das ideale Objekt

Ein, maximal zweimal im Leben kaufen die meisten Menschen ein Haus – wenn überhaupt. Entscheidungen für eine Immobilie sollten deshalb auf keinen Fall unter Zeitdruck oder unter Zweifeln getroffen werden. Vor dem Kauf gilt es, sicherzustellen, dass die Immobilie keine verborgenen Mängel hat. Wer neu baut, hat dieses Risiko nicht – sollte aber sicher sein, dass die Lage des Grundstücks stimmt und die gewünschte Infrastruktur gegeben ist. Mit der Suche nach einer Immobilie kann ein Makler beauftragt werden. Dieser kennt sich in der Regel gut aus – verlangt aber selbstredend eine  Provision.

Ein Fachmann kann helfen

Ein Laie erkennt Schäden an einer Immobilie häufig nicht. Deshalb lohnt es sich, einen Fachmann dafür zu beauftragen, der sich auskennt – und versteckte Mängel garantiert findet. Diese Investition kann unter Umständen viel Geld sparen.

Kaufvertrag und Eintrag ins Grundbuch

Wenn das Traumhaus gefunden ist, muss ein Kaufvertrag zwischen Verkäufer und Käufer aufgesetzt werden. Damit wird in der Regel ein Notar beauftragt, anschließend prüfen beide Seiten das Dokument. Wenn der Vertrag von beiden Seiten unterschrieben ist, wird die Zahlung fällig. Auch die Grunderwerbsteuer muss dann gezahlt werden. Wenn beides geschehen ist, kann sich der Immobilienbesitzer mit der Unbedenklichkeitsbescheinigung als Besitzer ins Grundbuch eintragen lassen.

An Schadensfälle denken

Wer ein Haus besitzt, sollte unbedingt für Schadensfälle vorsorgen. Naturereignisse, aber auch Schäden wie ein Wasserrohrbruch, können Hausbesitzer ohne Versicherung in den finanziellen Ruin treiben. Neben der Wohngebäudeversicherung empfiehlt es sich, auch eine Elementarschadenversicherung abzuschließen, die auch gegen Naturereignisse wie Hochwasser oder Stürme absichert.

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